FIDES

Als wissenschaftlicher Leiter bzw. Schriftführerin von FIDES e.V. freue wir uns über Ihr Interesse! (Foto: Dr. Christian und Ulrike Marettek)

Aktuelles (24.04.2019)

Das zweite FIDES-Buch ist fertig und ist als E-Book sowie als Print-on-demand bei Amazon jetzt verfügbar!

Christian Marettek 2019, Was braucht Deutschland? Wie soll es mit Europa weitergehen?

Das Buch erläutert zunächst, durch welche Verhaltensmuster die Groko-Parteien 2017/2018 Vertrauen verspielt haben, welche Ursachen leicht abgestellt werden könnten, welcher sachpolitischer Reformstau existiert und wie damit demokratiekonform umgegangen werden könnte.

Am Beispiel der drängenden europapolitischen Fragen wird gezeigt, wie eine integrierende Strategie aufgebaut werden kann (politisch, administrativ und kommunikativ), die den sachpolitischen Reformstau beseitigt. Im Wege einer maßvollen demokratischen Erneuerung kann Vertrauen der Bürger zurückgewonnen und das Werk der europäischen Einigung gesichert werden.

Durch die neue italienische Regierung und die aktuellen Schwierigkeiten Macrons ist es für Deutschland besonders wichtig, ob sich die EU als reformierbar erweist. Gelingen „Bürgerorientierte Reformen der EU“ tatsächlich?

Europa benötigt derzeit vor allem realistische Umsetzungsstrategien, damit

  • die Euro-Währungsunion so verändert wird, dass die verfassungsrechtlichen Probleme demokratiekonform gelöst werden, ohne dass es zu untragbaren Transferzahlungen kommt und auch mögliche Ausstiegsszenarien erarbeitet werden
  • die EU-Agrarpolitik (umfasst den überwiegenden Teil des EU-Haushalts) so reformiert wird, dass mit weniger Bürokratieaufwand und einer spürbar umweltgerechteren Umsetzung die Bauern weiterhin wirksam unterstützt werden und
  • insgesamt aus Sicht der Bürger die EU im Hinblick auf Bürgernähe und offenkundige demokratiebezogene Defizite spürbar reformiert wird.

Zusätzlich hat der FIDES-Vorstand im Sommer 2018 (endlich) begonnen, die bisherigen Vorschläge der Fachliteratur zur Reform des Grundgesetzes systematisch zu sortieren. Damit wurde das wissenschaftliche Vorprojekt 0811 Demokratiereform i.e.S. gestartet. Im politischen Umfeld ist zu fragen, welche direktdemokratischen Bausteine können die Demokratie des Grundgesetzes wirklich weiter bringen? Die genauen Antworten kennt auch FIDES noch nicht – aber wir wollen in den Jahren 2018-2020 intensiv mitdenken/ mitdiskutieren.


Wie klappt es eigentlich mit der Demokratie?

Unsere regelmäßige Kommentierungen zur Tagespolitik aus Sicht der Demokratieforschung (die unter diesem Motto stehen) finden Sie hier, unserem YouTube-Angebot.

 


Die bisherige Forschung von FIDES e.V. seit 2015 hat übrigens übergreifend ergeben, dass auf allen Ebenen der Gesellschaft mit einer verbesserten Führungskultur schon viel erreicht werden könnte. Dies gilt genauso für die Führungsarbeit der Bundes-/ Landesregierungen und der EU-Kommission, die stärker bürger- und sachorientiert ausgerichtet werden sollte, wie für eine bessere Führungskultur in großen Unternehmen und Verwaltungen.


Christian Marettek 2017, Wege zu gelingender Führung

Das erste eigene (größere) FIDES-Projekt hatte im Haufe-Verlag zur ersten Buchveröffentlichung geführt:

  • Christian Marettek (unter Mitarbeit von Dietrich Bickelmann, Manuel Hipfel und Ulrike Marettek), Wege zu gelingender Führung, Freiburg 2017.
  • Es behandelt die Bedeutung guter Führungsarbeit auf den folgenden Ebenen unserer Gesellschaft: Am Arbeitsplatz in der Automotive-Branche, im Ehrenamt Vorstand eines Sportvereins und als frisch gewählte Bürgermeisterin.
  • Wichtigstes Ergebnis: das Wissen um gelingende Führung – wie Top-Leistung ohne so viele Burnouts gelingen kann – sollte unbedingt demokratisiert werden.

Eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse aus gesellschaftlicher Sicht finden Sie hier.

 

Die eher wissenschaftlich ausgerichtete Projekthomepage finden Sie hier: „Wirksam führen und dabei sauber bleiben“

Das Buch kann hier bestellt werden: Buchveröffentlichung.

Unser verstärktes Autorenteam ist anbei abgebildet. Grundsätzlich sind wir davon überzeugt, dass schwierige gesellschaftliche Herausforderungen durch die Einbeziehung unterschiedlicher Persönlichkeiten und Generationen gewinnen.