Wie im Namen der christlichen Kirchen Verbrechen begangen wurden
Vor allem die katholische Kirche hat insbesondere durch die Kreuzzüge des Mittelalters umfangreiche Verletzungen im Verhältnis zum Islam verursacht, die bis heute nachwirken.
Noch mehr: nach unserer Überzeugung kann man an den Kreuzzügen auch lernen, dass Gott so etwas nicht segnet: Bekanntermaßen hatte der 4. Kreuzzug 1206 zur erstmaligen Eroberung des 900 Jahre alten Konstantinopel/ Byzanz geführt; hiervon hat sich der christlich-byzantinische Staat, der zu diesem Zeitpunkt noch über Griechenland und die (heutige) Westtürkei herrschte, nie wieder erholt; 1453 haben die muslimischen Türken das heutige Istanbul erobert.
Dasselbe historische Muster, dass Gott, wenn man in seinem Nahmen Kriege führt, in den Untergang führen kann, weist auch der 2. Irak-Krieg von G.W. Bush auf: Begonnen mit offenkundigen Lügen über angebliche Massenvernichtungswaffen sind die USA in das Reich von Saddam Hussein einmarschiert. Insbesondere die irakischen Sunniten haben dies als ungerechte Demütigung erlebt. Prompt kam es zum Aufstand von Falludscha, woraus sich dann einer der blutigsten Bürgerkriege bis hin zur Schreckensherrschaft des Islamischen Staats entwickelte.
Die größte Stadt, die der „Islamische Staat“ dann von 2014-2016 beherrscht hat, war Mossul (zweitgrößte Stadt des Iraks und das antike Ninive) in dem 2014 noch rund 300000 Christen sowie ähnlich viele Jesiden lebten; heute sind fast alle geflohen oder umgebracht, wie die Wikipedia (abgerufen am 29.04.2026) feststellt: „During IS’s occupation, religious minorities were targeted to convert to Islam, pay tribute (jizya) money, leave, or be killed.[85] The persecution of Christians in Mosul and the surrounding Nineveh Plains removed a Christian community that had been present in the region since the 1st century.“[86]