Von Ibrahim Saltik und Dr. Christian Marettek
Familie Yilmaz im Kurzporträt
Die Fälle 5 und 6 erlebt die (fiktive) Familie Yilmaz: Yusuf Yilmaz 50 ist verheiratet mit Defne 48. Beide sind Lehrer am Gymnasium und direkte Nachbarn (und Freunde) der Alles-Familien (also der beiden Familien von Steffi (Fälle 3 und 4) und Robert Alles (Fälle 1 und 2). Die Familie Yilmaz stammt ursprünglich aus der Türkei und ist mittlerweile in Deutschland eingebürgert. Sie sind gläubige Muslime und engagieren sich ehrenamtlich im Moschee-Verein und im interreligiösen Dialog.
Die Kinder der Familie Yilmaz sind Ömer 22, Ali 21, Elif 16, Asya 15, die alle in Deutschland aufgewachsen sind. Das folgende Bild zeigt eine typische Wochenend-Situation der Familie Yilmaz:

Im Vordergrund links Ömer 22, studiert Jura. Rechts Ali 21, studiert BWL. Beide lernen für ihre jeweiligen Prüfungen. Wenn man die Kinder fragen würde, wie es bei euch zuhause so ist, dann würden sie alle vier betonen, dass ihre Eltern sie lieben und auch die Gemeinschaft unter den Kindern als sehr positiv erlebt wird.
Beide Söhne bewohnen je eine Studentenbude in der Nachbarstadt und kommen nur am Wochenende nach Hause. Früher haben die Jungs mit dem Rest der Familie Tischtennis oder Skat gespielt – oder auch Badminton mit ihren Nachbarn. Jetzt sieht es so aus, dass sie leider immer lernen müssen. Beide machen Andeutungen, dass sie wirklich „unter Stress“ sind.
Die Eltern denken zunächst, dass das Studium offensichtlich immer mehr Ansprüche stellt und reagieren mit viel Verständnis. Teilweise fragen sie den jeweiligen Lernstoff (auf dem Bild sieht man das Bürgerliche Gesetzbuch liegen, das beide in den Grundzügen von Jura bzw. BWL benötigen). Soweit so klar. Allerdings sind beide schon im fünften bzw. dritten Semester, daher verwundern sich die Eltern allmählich, warum sie das alles bislang noch nicht können?
Nach diversen Nachfragen über einige Wochen und Monate kommt heraus, dass sowohl Ömer als auch Ali während ihrer ersten Semestern „ganze Nächte durchgezockt“ haben und daher sich angewöhnt haben, wenigstens am Wochenende in der Familie zu lernen. „Irgendwann muss man ja lernen!“ sagt Ali.
Nach einigen Wochen und Monaten ohne größere Fortschritte kommt heraus – durch liebevolle Gespräche mit den besorgten Eltern – aber auch durch clevere „Ermittlungsarbeit“ seitens der Schwestern Elif und Asya, dass die „Zockerei“ keinesfalls überwunden ist und beide Jungs in ihren jeweiligen WGs immer noch viel zu viel Zeit mit internetbasierten Computerspielen verbringen. An einem denkwürdigen Abend (siehe obiges Bild) ertappt die Mutter ihre Jungs dabei, dass zwar das BGB neben dem Computer liegt, dass sie aber offenkundig immer wieder zu den einschlägigen Spiel-Wettbewerben wechseln. „So kann man nicht lernen!“
Daraufhin stellen die Eltern fest, dass ihre Söhne offenbar kaum eine Stunde ohne Aktion im Internet-Game aushalten – also wirklich abhängig sind. Gemeinsam geben sie bei der Google-KI ein: (abgerufen am 26.05.2026)
Wie kann man Studierenden helfen, die ganze Nächte „durchzocken“ – d.h. unter Spielsucht (Computerspiele) leiden?
Studierenden mit pathologischem Spielverhalten hilft man am besten durch eine Kombination aus verhaltenstherapeutischer Unterstützung, strukturellen Barrieren und der Aktivierung des sozialen Umfelds. Exzessives Gaming (offiziell als „Gaming Disorder“ klassifiziert) ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die oft als Fluchtmechanismus vor Stress, Überforderung im Studium oder Versagensängsten dient.
Hier sind die wichtigsten Hebel, wie Kommilitonen, Freunde, Angehörige oder Universitäten wirksam helfen können:
📢 Erste Schritte im Umfeld (Freunde & Familie)
- Sensibles Ansprechen: Suchen Sie das Gespräch außerhalb einer Gaming-Session. Formulieren Sie Ich-Botschaften („Ich mache mir Sorgen, weil du Vorlesungen verpasst“) statt Vorwürfen.
- Keine Co-Abhängigkeit: Unterstützen Sie das Verhalten nicht ungewollt. Schreiben Sie den Betroffenen nicht für Prüfungen krank und leihen Sie kein Geld für In-Game-Käufe.
- Alternativen anbieten: Schaffen Sie gamingfreie Erlebnisse. Laden Sie zu gemeinsamen sportlichen Aktivitäten, Kochen oder Ausflügen ein, um reale Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.
🏫 Universitäre Hilfsangebote nutzen
- Psychotherapeutische Beratungsstelle (PBS): Fast jede Universität bietet eine kostenlose, anonyme und spezialisierte Beratung für Studierende an. Sie ist die erste professionelle Anlaufstelle bei Prokrastination und Sucht.
- Zentrale Studienberatung (ZSB): Wenn Prüfungsangst oder Überforderung die Ursache für die Flucht in die virtuelle Welt sind, hilft die ZSB bei der Strukturierung des Studiums.
🛠️ Technische und strukturelle Barrieren
- Reizreduktion: Gaming-PC oder Konsole aus dem Schlaf- und Arbeitszimmer verbannen. Das Bett darf nur noch zum Schlafen da sein.
- Blocker-Software: Programme wie Cold Turkey oder Focusmate nutzen, um Gaming-Seiten und Spiele-Clients während der Lern- und Nachtzeiten radikal zu sperren.
- Konten löschen: Bei starkem Suchtdruck hilft oft nur der radikale Schritt, Spiele-Accounts (z. B. Steam, Epic, Riot) dauerhaft zu löschen oder Passwörter an eine Vertrauensperson zu übergeben.
🩺 Professionelle Suchthilfe
- Suchtberatungsstellen: Lokale Beratungsstellen (oft von Caritas, Diakonie oder Kommunen) bieten spezialisierte Sprechstunden für Mediensucht an.
- Verhaltenstherapie: Ambulante oder stationäre Psychotherapie hilft dabei, die zugrundeliegenden Probleme (z. B. Depressionen, ADHS oder soziale Ängste) zu behandeln, die das Suchtverhalten oft befeuern.
Ende des Zitats von Google.
Wie reagieren die Eltern Yilmaz?
Als erfahrene Pädagogen, die zudem über ein intaktes Familienumfeld und eine lebendige islamische Gemeinschaft verfügen, nehmen sie noch am selben Tag mit Humor und Entschlossenheit den Kampf gegen die Spielsucht ihrer Söhne auf.
Die Eltern analysieren zunächst die Ursachen, warum Ömer und Ali spielsüchtig geworden sind. Dazu sprechen sie sowohl mit ihren Söhnen – aber auch mit ihren eigenen Eltern, die ihre Enkelsöhne immer sehr verwöhnt haben und die ebenfalls am Hochschulstandort wohnen, so dass sie zeitweise öfter Kontakt hatten. Die Großeltern kennen auch die derzeitigen Freunde der beiden Jungs besser als die Eltern. Nach einigen verwandtschaftlichen „Krisengesprächen“, die aber auch mit Lachen über die Abgründe des modernen Menschen gefüllt sind, entsteht allmählich ein aussagekräftiges Bild über die seelische Verfassung der beiden Studenten.
Ermittelte Ursachen für die Spielsucht
Es kamen viele Faktoren zusammen: Beide haben in der fremden Großstadt zunächst kaum Freunde gehabt. Hinzu kommt, dass sie beide jeweils das erste Mal außerhalb von Zuhause leben und sie sich selbst unter Erfolgsdruck gesetzt haben. Sie haben sich einsam gefühlt und leider auch unfreundliche Nachbarn gehabt, die wegen ihrer türkischen Herkunft ihnen feindselig gegenüber standen und sie deshalb als „Schmarotzer“ abgelehnt haben.
Ali berichtet, dass in der Nachbarwohnung ein Glatzkopf wohnt, der - wenn sie sich im Fahrstuhl trafen -ihn regelmäßig angepöbelt habe. Inhaltlich ging es darum, dass Ali ohne Studiengebühren "zu Lasten der Deutschen studieren kann, während mein Vater arbeitslos" sei.
Zum Computerspiel sind sie über einige gemeinsame Bekannte gekommen - sie gehören derselben Clique an, die überwiegend aus unterschiedlichen Migranten-Nachkommen besteht. "Unsere Gaming-Gruppe ist so etwas wie eine neue Familie geworden", sagt Ömer. Hier hilft man einander und sie haben sogar einen Mannschaftswettbewerb gewonnen.
Das Studium ist demgegenüber am Anfang sehr trocken. Sie haben das Studium als anonymer Massenbetrieb ohne Möglichkeiten erlebt, echte Freundschaften zu finden.
Defne ist als Mutter besonders traurig darüber, weil sie denkt, dass sie vielleicht weniger Stunden als Lehrerin hätte arbeiten sollen, um mehr Zeit für ihre Söhne zu haben. Weil sie von ihren Nachbar-Müttern Jenny und Steffi deren Probleme mit den Heranwachsenden kennen (alle drei treffen sich regelmäßig Samstagmorgen bei Garten- und Aufräumarbeiten, wenn die Jugend noch schläft), plaudern die drei Mütterdarüber, was sie tun können.
Steffi: "Eigentlich ist die Spielsucht natürlich eng verwandt mit Nikotin- und Alkoholsucht von meinen Mädels (Fälle 3 und 4) - aber auch mit der extremen Einsamkeit von Jennys Sebastian (Fall 1)".
Defne: "Die Bedeutung von Einsamkeit war bestimmt genauso wichtig, wie die scheinbare Lösung der Peer Group, sich gemeinsam feucht fröhlichen Gaming-Nächten zu treffen. Die Jungs haben außerdem eine Perspektivlosigkeit erlebt, die durch das Mobbing des radikalen Nachbarn verschärft worden ist."
Daraufhin entschuldigt sich Jenny "im Namen der anständigen Deutschen für die erlebten rassistischen Pöbeleien. Dabei wissen wir doch alle, dass wir zur Sicherung des Wohlstands gut ausgebildete Zuwanderer wie eure Söhne benötigen".
Warum fühlen die Studenten eine Perspektivlosigkeit?
Leider ist dieses Gefühl der (subjektiv erlebten) Sinn- oder Perspektivlosigkeit bei vielen jungen Menschen in Deutschland verbreitet, was vielfältige Ursachen hat. Unser interreligiöser Gesprächskreis hat sich hierüber differenzierte grundsätzliche Gedanken gemacht, die an anderer Stelle ausführlich erläutert werden sollen (Work in Progress).
In unseren Fall 5 wurde die sowieso bei den meisten jungen Menschen anzutreffende gewisse Unsicherheit in einer fremden, viel größeren Stadt verstärkt durch die anonymen, strukturarmen Massenstudiengängen Jura und BWL; die hieraus bei vielen Studienanfängern resultierende Einsamkeit wurde in unserem Fall zusätzlich durch das rassistische Fehlverhalten der studentischen Nachbarn so intensiv verstärkt, dass die an sich vorhandenen Kräfte der Selbstdisziplin nicht ausgereicht haben, um trotzdem diszipliniert zu studieren.
In dieses emotionale Vakuum ist die herzliche Atmosphäre der Clique getreten, die ihre Zeit buchstäblich mit süchtig machenden Internetspielen tot geschlagen haben (und damit in eine scheinbar attraktive Traumwelt geflüchtet sind). Die rassistischen Pöbeleien können durchaus eine traumatisierende Wirkung haben (genauso wie die körperliche Gewalt gegen Sebastian im Fall 1) – vor allem, weil die Rückmeldung von Gleichaltrigen in dieser Lebensphase immer noch wichtig ist.
Zu den empirischen Befunden, wie oft sich die Migranten – auch ohne verletzende Rhetorik – als Bürger zweiter Klasse fühlen, liegen umfangreiche empirische Studien vor; bezogen auf die Türken in Deutschland siehe zuletzt „Integration und Religion aus der Sicht von Türkeistämmigen in Deutschland“ (empirische Befragung fand 2016/2017 statt), wo auf Seite 10 gezeigt wird, dass 51% aller Türkeistämmigen die folgende Frage bejahten: „Als Türkeistämmiger fühle ich mich als Bürger 2. Klasse“ (stimme stark /eher zu). Bei der 2.und 3. Einwanderergeneration waren es immer noch 38%.
So eingeschüchterte Menschen, die unter erheblichem Druck stehen zu funktionieren, können subjektiv unter Umständen tatsächlich kaum eine sinnvolle Perspektive mehr sehen (auch wenn es objektiv angesichts des Wohlstands der Familie, der Fülle von therapeutischen Hilfsangeboten, gerade auch an der Universität, auch eine Fülle realer Perspektiven gibt!).Es kommt auf die subjektive Einschätzung – genauso wie in den Fällen 1 und 2!
Lösungsansätze unseres interkulturellen Arbeitskreises
Der interreligiös zusammen gesetzte Arbeitskreis aus erfahrenden Pädagogen und Eltern hat im Sommer 2026 folgende Interventionsarten definiert (wie in der gesamten Fallstudie wird auch hier ein minderschwerer Fall aus Spielsucht unterstellt, um zu zeigen, was durch koordinierte Bemühungen von Elternhaus/Familie und Schule möglich ist):
- Entscheidend sind drei Punkte: Selbsterkenntnis der Abhängigkeit der volljährigen Söhne. Zweitens der Digitale Entzug auf den Spielplattformen (dokumentierte Abmeldung mit realistischen Kontrollen) und drittens eine sinngebende Förderung realer sozialer Kontakte andererseits!
- Reale soziale Kontakte – das ist ganz wichtig, wenn das jeweilige Studium fortgesetzt werden soll – sollten möglichst zu einer Gruppe von Studenten der betreffenden Studienarten geschaffen, weil das gemeinsame Lernen auch in den Massenstudiengänge fast die einzige Möglichkeit ist, stabil die Topleistung zu erbringen. Ansonsten wäre ein Wechsel an die benachbarte Fachhochschule (Hochschule für angewandte Wissenschaften) zweckmäßig, weil hier ein stärker verschultes Studium von BWL oder Jura möglich ist.
- Ergänzend kommt die Mitgliedschaft in einer religiösen Studentengruppe in Frage, um die bisherige (Gaming-)Peer Group zu ersetzen.
- Förderung des Selbstvertrauens durch außeruniversitäre Aktivitäten
- Gemeinsame ehrenamtliche Arbeit zur Sinnstiftung
- Gemeinsame Vater-Sohn-Wochenenden in Sport, Natur oder religiöser Gruppe.
An dieser Stelle der interkulturellen Diskussion wurden die deutlich größeren Möglichkeiten positiv betrachtet, die innerhalb von türkischen Großfamilien bestehen, wenn z.B. der Vater selbst keine Zeit hat.
Wenn Vater oder Mutter nicht genügend Zeit haben, wirkungsvoll zu intervenieren, arbeitet die türkische Großfamilie häufig mit einem vom Vater autorisierten männlichen Verwandten; hier wirkt sich der stärkere Zusammenhalt positiv aus, die auch die verbindliche Zuordnung von familiären Experten für derartige Notlagen kennen.
Da der Familienvater im Gymnasium im Fall 5 leider den abwesenden Schulleiter vertreten muss, kann er nicht immer wieder in die Großstadt fahren, bis seine Söhne wirksam aus der Spielsucht herausgeführt sind. Auch die Mutter ist mit 2 Leistungskursen voll berufstätig, so dass sie gemeinsam mit den Eltern des Vaters (die erfreulicherweise am Studienort der Söhne leben) einen entsprechenden "Schlachtplan" erarbeiten.
Wie geht es im Fall 5 praktisch weiter?
Während Ömer (22) nicht sofort bereit ist sich bei dem Ausstieg aus der Spielsucht helfen zu lassen, äußert Ali (21), dass er sich sofort helfen lassen will.
Erster Schritt ist hier eine Art Selbstvertrag: der Sohn vereinbart mit sich selbst bestimmte Verhaltensweisen, die im Sinne eines individuellen Plans der weiteren Persönlichkeitsentwicklung schriftlich fixiert werden sollten.
Da die Jungs volljährig sind, ist eine echte eigene Entscheidung des Sohnes notwendig für alle weiteren Hilfen.
In diesem Fall 5 entscheidet sich Ali (21) sofort dafür, einen solchen Kontrakt aufzustellen, der auch das sofortige Abmelden der Gaming-Plattform und dessen Kontrolle durch seinen Großvater väterlicherseits beinhaltet. Der Großvater ist von Alis Vater Yusuf als Familienexperte zur Bewältigung der Spielsucht eingesetzt worden.
Der Großvater nimmt die neue Verantwortung sehr ernst und schaut fast täglich bei Ali im Studentenwohnheim vorbei. Allerdings hat der Ausstieg aus der Gaming-Clique für Ali gut geklappt und eine vorübergehende Anschlussgruppe von Gleichaltrigen lässt sich in der muslimischen Community auch schnell finden, die zwei Mal pro Woche Tischtennis spielen, was Ali schon immer gut gekonnt hat.
Dort findet er einen gleichaltrigen Freund, den er regelmäßig zuhause besucht, was - trotz Anwesenheit der Eltern seines Freundes - für Ali zu einer neuen Heimat in der Großstadt wird.
Leider klappt es mit einer Peer Group unter den BWL-Studenten zunächst nicht, so dass er immer noch einsam in den BWL-Vorlesungen sitzt.
Nach vielen Hintergrundgesprächen - insbesondere bei der BWL-Fachschaft (= Gruppe von BWL-Studierenden mit Engagement für Skripte) kommt Ali zusammen mit seinem Großvater auf die rettende Idee:
Er setzt sich einfach wieder in die Anfänger-Vorlesung und nimmt sich vor, alle sympathischen Erstsemesters anzusprechen, ob sie nicht eine gemeinsame Lerngruppe bilden sollten. Plötzlich ist Ali „der Einäugige unter den Blinden“ (weil er natürlich den Erstsemestern einige gute Tipps geben kann)! Dies bringt den Durchbruch: er hat zwar fast zwei Jahre verloren, jetzt aber doch eine gute Lerngruppe mit 6 anderen sympathischen Mitgliedern.
Ein Jahr später feiert Ali mit seinen neuen Freunden seinen 22. Geburtstag. Abends sagt er zu seiner Mutter dankbar, dass das zunächst für ihn drängende Wiedereintauchen in die virtuelle Spielumgebungen (dem er mit Hilfe seines Großvaters widerstehen konnte) – dieses Suchtverlangen praktisch nicht mehr existiere. „Die Wirklichkeit zusammen mit meinen neuen Freunden ist so viel schöner als die Gaming-Traumwelt!“
